Þórólfsfell heißt dieser Tafelvulkan im Süden Islands — und ja, den Namen sprichst du am besten gar nicht erst aus. Mit 574 Metern Höhe ist er zwar kein Riese, aber seine flache Tafelform macht ihn trotzdem unverwechselbar.
Tafelvulkane entstehen, wenn Lava unter einer dicken Eisschicht ausbricht und sich dann schön ordentlich flach ausbreitet. Das Ergebnis sieht aus, als hätte jemand einen Berg mit dem Lineal gezeichnet. In Island findest du diese geologischen Kunstwerke öfter — das Land hatte schließlich genug Eis und Vulkane, um richtig kreativ zu werden.
Der Þórólfsfell macht genau das, was isländische Berge am besten können: still in der Landschaft stehen und dich daran erinnern, dass hier unten ziemlich wilde Sachen passiert sind.