Der Þjófafoss macht seinem Namen alle Ehre — übersetzt heißt er nämlich "Diebes-Wasserfall". Und das kam nicht von ungefähr.
Früher sollen hier Diebe ziemlich unsanft entsorgt worden sein. Einfach in die tosenden Fluten der Þjórsá geschubst. Eine Art mittelalterliche Justiz, die definitiv nachhaltiger wirkte als jede Geldstrafe.
Heute stürzt das Wasser des längsten Flusses Islands deutlich friedlicher über die Felsen. Aber ein bisschen wild sieht der Þjófafoss trotzdem noch aus — als würde er sich an seine düstere Vergangenheit erinnern. Perfekt also, wenn du auf Wasserfälle mit Attitude stehst.