Du stehst vor Deutschlands wasserreichster Karstquelle – und das ist kein kleines Ding. Der Aachtopf spuckt hier so viel Wasser aus, dass daraus die Radolfzeller Aach wird, die es immerhin 32 Kilometer weit bis zum Bodensee schafft.
Das Verrückte: Das Wasser kommt größtenteils von der Donau. Die verschwindet nämlich weiter oben im Untergrund und taucht hier wieder auf – ein geologisches Versteckspiel der Extraklasse.
Die Aachhöhle ist Teil dieses unterirdischen Wassersystems aus Karstwassergerinnen. Nur zwei Abschnitte haben Forscher bisher erkundet: diese hier und die Donauhöhle. Der Rest bleibt vorerst Geheimnis der Schwäbischen Alb. Manchmal ist das Unbekannte ja auch das Spannendste.