Du kennst den Chiemsee? Dann kennst du auch sein wichtigstes Zubringer-Tal — nur hast du es vielleicht noch nie beim Namen genannt. Das Achental zieht sich von der österreichischen Grenze schnurstracks nach Norden zum bayerischen Meer.
Die Großache macht hier übrigens eine kleine Identitätskrise durch: In Österreich heißt sie noch Großache, sobald sie bei Schleching die deutsche Grenze übertritt, wird sie zur Tiroler Achen. Gleicher Fluss, neuer Name — Bürokratie at its best.
Das Tal öffnet sich auf seinem Weg gen Norden immer weiter, bis die Tiroler Achen schließlich im Achendelta zwischen Grabenstätt und Übersee in den Chiemsee mündet. Ein schöner Schlusspunkt für einen Fluss, der am Pass Thurn in Österreich seinen Anfang nimmt.
Klingt jetzt nicht nach Spektakel? Ist es auch nicht — und genau das macht das Achental sympathisch. Einfach ein ordentliches bayerisches Tal, das seinen Job macht.