Ängsholmen liegt irgendwo da draußen im Stockholmer Schärengarten und macht genau das, was eine schwedische Schäreninsel so macht: einfach sein. Kein großes Drama, keine Superlative — nur eine Insel zwischen tausenden anderen.
Der Name klingt wie ein Niesen mit schwedischem Akzent, aber das ist bei weitem nicht das Ungewöhnlichste im Schärengarten. Hier draußen haben die Schweden schließlich etwa 50.000 Inseln, Schären und Felsen benannt. Da wird man kreativ.
Von Stockholm aus erreichst du die Gegend mit Boot oder Fähre — und findest dich in einer Landschaft wieder, die aussieht, als hätte jemand Granitfelsen ins Wasser geworfen und mit Kiefern dekoriert. Typisch skandinavisch eben: reduziert, aber irgendwie perfekt.