Der Aisetas macht genau das, was sein Name vermuten lässt: Er schlängelt sich lang und gewunden durch das östliche Litauen. Mit 5 Quadratkilometern ist er groß genug, um gleich zwei Gemeinden zu beschäftigen — Molėtai kriegt zwei Drittel ab, Utena den Rest.
Was hier richtig cool ist: Der See hängt im Netz. Im Norden verbindet ihn eine Enge mit dem Galuonis, im Nordosten führt der Fluss Aiseta zum Kiaunas-See. Von dort geht's über die Kiauna zur Žeimena und schließlich zur Neris. Quasi die Autobahn für Wassertropfen.
Die Alné im Westen sorgt für Nachschub, während du am Ufer die Ruhe genießt. Hier ist es entspannt genug, dass sogar die Gewässer Zeit haben, sich in Schleifen zu legen.