Du stehst vor einer der coolsten Ausgrabungsstätten Griechenlands – und das will schon was heißen. Akrotiri war mal eine blühende Bronzezeit-Stadt, bis der Vulkan von Santorin vor rund 3600 Jahren richtig schlechte Laune hatte.
Die Asche hat die Stadt komplett konserviert. Wie Pompeji, nur älter und ohne die Römer. Mehrstöckige Häuser, ausgeklügelte Abwassersysteme und Wandmalereien, die aussehen, als wären sie gestern erst fertig geworden.
Besonders krass: Die Archäologen haben hier keine menschlichen Überreste gefunden. Die Bewohner haben wohl rechtzeitig die Kurve gekriegt und sind abgehauen, bevor der Berg explodiert ist. Schlau von denen.
Heute läufst du durch überdachte Stege und schaust 4000 Jahre in die Vergangenheit. Die minoische Zivilisation war ihrer Zeit ziemlich weit voraus – das merkst du hier auf Schritt und Tritt.