Streng genommen ist der Alpnachersee gar kein echter See — sondern nur ein Seitenarm des Vierwaldstättersees, der sich eigenständig fühlt. Liegt zwischen Nid- und Obwalden und ist knapp 5 Kilometer lang.
Am Nordufer thront das Pilatusmassiv, als würde es den See bewachen. Besonders markant: Der Lopper schiebt sich wie ein natürlicher Riegel zwischen den Alpnachersee und die Horwerbucht — eine geologische Raumteilung par excellence.
Das Südostufer macht keine halben Sachen und steigt steil zum Mueterschwanderberg an. Oben auf dem Rotzberg steht noch eine Burgruine rum, falls du nach dem Schwimmen Lust auf mittelalterliche Atmosphäre hast. Mit 1,4 Kilometern Breite ist er übrigens perfekt dimensioniert — groß genug zum Entspannen, klein genug, um das andere Ufer im Blick zu behalten.