Du gehst in eine Höhle, die schon im 15. Jahrhundert bekannt war — da war sie übrigens auch schon nicht mehr neu. Der Name ist Programm.
630 Meter kannst du durch die Alte Höhle in Hemer wandern, immer schön den Tropfsteinen ausweichen. Die haben sich nämlich über Jahrtausende ihre perfekten Plätze ausgesucht und lassen sich ungern stören. Heinrich von der Becke hat der Höhle seinen Namen verpasst — deshalb heißt sie auch Von-der-Becke-Höhle, falls du mal besonders förmlich sein willst.
Das Beste: Sie ist mit anderen Höhlen im Sauerland vernetzt. Ein unterirdisches Nachbarschaftsnetzwerk im mitteldevonischen Massenkalk. Klingt kompliziert, ist aber einfach sehr alter Stein, der Wasser gut leiden kann.