Was für eine Karriere: Erst 150 Jahre lang Halbinsel, dann plötzlich Insel. Aspøy hat ihre Unabhängigkeit einem acht Meter breiten Kanal zu verdanken, den findige Norweger 1905 durch den schmalen Landstreifen gruben. Grund? Die Fischer brauchten eine Abkürzung.
Vorher waren es immerhin 150 Meter Land, die Aspøy mit dem Festland verbanden — nicht gerade viel, aber genug für den Halbinsel-Status. Der winzige Kanal bei Nålsund macht den entscheidenden Unterschied.
Heute dümpelt die 150 Meter hohe Insel südlich von Kristiansund vor sich hin und gehört zur Gemeinde Tingvoll. Eine ziemlich entspannte Insellage für einen Ort, der seine Eigenständigkeit einem Graben für kleine Fischerboote verdankt.