Die Aubinger Lohe thront auf einem Hügel am westlichen Stadtrand von München — und hat ein kleines Identitätsproblem. Ursprünglich war sie nämlich eine echte Lohe, also ein lichter Laubwald. Heute stehen hier hauptsächlich Fichten.
Seit der Aufforstung ist der Name also etwas irreführend geworden. Aber hey, wer will schon "Aubinger Fichtenwald" sagen?
Als Teil des Münchner Grüngürtels sorgt sie dafür, dass die bayerische Hauptstadt nicht komplett zubetoniert wird. Von ihrem Hügel aus hast du einen schönen Blick über die Umgebung — perfekt für alle, die mal kurz dem Stadttrubel entfliehen wollen, ohne gleich ins Umland zu fahren.
Ein Wald mit Vergangenheit also, der sich einfach neu erfunden hat. Manchmal muss das eben sein.