Da steht sie nun seit 1808 auf ihrer Hochfläche südlich von Dresden und guckt über die sächsische Landschaft. Die Babisnauer Pappel war mal als Grenzbaum gedacht — Johann Gottlieb Becke wollte damit sein Gutsbesitzer-Revier markieren.
17 Meter hoch und mit einem Stammumfang von über fünf Metern ist sie zur echten Landmarke geworden. Schon 1936 haben sie deshalb zum Naturdenkmal erklärt.
Zwei heftige Stürme haben ihr allerdings ordentlich zugesetzt: 1967 und 1996 hat sie jeweils große Teile ihrer ursprünglich runden Krone verloren. Macht nichts — auch mit Sturmfrisur ist sie noch weithin sichtbar und steht da wie ein alter Soldat. Nach über 200 Jahren hat sie sich ihren Respekt verdient.