Zwischen Wolfsburg und Gifhorn liegt ein Wald, der ziemlich wichtig ist — zumindest wenn du Kranich, Laubfrosch oder seltene Käfer bist. Der Barnbruch ist nämlich ein Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung. Klingt offiziell, ist aber einfach ein ziemlich cooler Ort.
1.500 Hektar Wald plus drumherum Wiesen und Weiden — genug Platz für alles, was vom Aussterben bedroht ist und eine ruhige Ecke sucht. Das Niederungsgebiet teilt sich brav zwischen Wolfsburg und dem Landkreis Gifhorn auf.
Zusammen mit dem Drömling, der 15 Kilometer östlich liegt, bildet der Barnbruch die ökologische Top-Liga im Oberlauf der Aller. Hier im Aller-Urstromtal haben sich Tiere und Pflanzen eingerichtet, die anderswo längst vertrieben wurden. Ein Refugium für die, die sonst keins mehr finden.