Du findest ihn einfach so am Wegesrand — einen kleinen Teich, der eigentlich gar nicht da sein dürfte. Der Beberteich ist nämlich durch einen Erdfall entstanden, als sich der Boden plötzlich auftat und eine natürliche Mulde hintерließ.
Richtig bekannt wurde das unscheinbare Gewässer durch Hermann Löns, der hier eine seiner Geschichten ansiedelte. Der Heidedichter wusste eben, wo sich die stillen Winkel am Harzrand verstecken.
Mit seinen 300 Metern Höhe liegt der Teich praktisch am Karstwanderweg — perfekt für alle, die beim Wandern gerne mal überrascht werden möchten. Das Wasser speist übrigens einen Bach, der später in die Beber und schließlich in die Oder fließt. So unscheinbar der Teich auch wirkt, er hat seine eigene kleine Rolle im großen Wassernetz.