Was früher ein riesiges Loch war, ist heute einer der größten Seen in Sachsen. Der Berzdorfer See hat seine Karriere als Braunkohletagebau begonnen und sich dann von 2002 bis 2013 gemütlich mit Wasser volllaufen lassen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 960 Hektar Wasserfläche und bis zu 72 Meter tief. Macht zusammen etwa 330 Millionen Kubikmeter – genug Wasser, um ganz Görlitz mehrmals unter Wasser zu setzen. Zum Glück liegt der See nur am südlichen Stadtrand.
Ein echter Spätzünder also, dieser See. Aber manchmal werden die besten Dinge ja erst mit der Zeit richtig gut.