Du stehst vor einem See, der mal ein Tagebau war. Der Bleibtreusee zwischen Brühl und Hürth ist so ein typisches Rheinland-Phänomen: Erst buddeln sie hier nach Braunkohle, dann wird's zum Badesee.
Seit 1973 füllt sich das Loch mit Wasser und macht jetzt auf Naherholungsgebiet. Liegt praktisch vor den Toren Kölns, falls du mal schnell raus aus der Stadt willst.
Der See gehört zum Naturpark Rheinland und zeigt, dass die Gegend ziemlich gut darin ist, aus alten Industrienarben neue Landschaften zu machen. Kein Gebirgsromantik-Ding, sondern ehrliche Ruhrpott-Nachbarschaft mit Baggerspuren, die zu Ufern wurden.