Der Breitlingsee ist der Platzhirsch unter den Gewässern westlich von Brandenburg — mit seinen 513 Hektar lässt er die anderen Seen der Platte locker hinter sich. Zwei Inseln mit den herrlich sperrigen Namen Kiehnwerder und Buhnenwerder sorgen dafür, dass er vom Möserschen See und Plauer See getrennt bleibt.
Die Havel fließt hier als Brandenburger Niederhavel durch und bringt gleich noch zwei Flüsse aus dem Fläming mit: die Plane und die Buckau. Alle münden sie brav in den Breitlingsee, als wäre das hier der große Sammelplatz der Region.
Falls du dich fragst, wo es am tiefsten wird: östlich der Kanincheninsel sind es ganze 5,60 Meter. Nicht gerade der Marianengraben, aber für Brandenburg durchaus respektabel.