Du findest ihn in den bewaldeten Hügeln bei Gernrode — einen kleinen Stauteich, der schon seit 1735 seinen Dienst tut. Damals hieß er noch Hirschteich, was ehrlich gesagt viel romantischer klingt als der heutige Name.
Mit seinen knapp 4 Hektar ist der Bremer Teich kein Riese, aber das muss er auch nicht sein. Er macht einfach das, wofür er gebaut wurde: Hochwasser bremsen, Fische beherbergen und Leute entspannen lassen. Ganz pragmatisch, ganz norddeutsch eben.
Die Denkmalschützer haben ihn übrigens unter ihre Fittiche genommen — fast 300 Jahre Wasserwirtschaft im Harz sind wohl doch etwas wert. Du erreichst ihn von Quedlinburg aus, falls du mal Lust auf einen kleinen Waldspaziergang mit Teichblick hast.