Du findest sie im Nordhang der Westtatra, versteckt zwischen Bergen und nur einen Steinwurf vom Freilichtmuseum Orava entfernt. Die Brestovská jaskyňa macht ihrem slowakischen Namen alle Ehre — klingt geheimnisvoll, ist es auch.
Fast 1,9 Kilometer schlängelt sich das Höhlensystem durch den Berg. Du kriegst davon allerdings nur 217 Meter zu sehen, seit 2016 für Touristen freigegeben. Der Rest bleibt den Höhlenforschern vorbehalten.
Auf 867 Metern Höhe wartet der Eingang auf dich — hoch genug, dass du dir erst mal die dünne Bergluft um die Nase wehen lassen kannst, bevor es unterirdisch weitergeht. Praktisch: Falls dir nach dem Höhlenbesuch nach Kultur ist, das Freilichtmuseum liegt quasi nebenan.