Du stehst am östlichsten Zipfel Kalabriens — weiter rechts geht nicht mehr. Capo Colonna streckt sich als felsiges Vorgebirge ins Meer und markiert den Eingang zum Tarentinischen Meerbusen. Zwölf Kilometer von Crotone entfernt, aber gefühlt am Ende der Welt.
Die alten Griechen nannten das Kap Lakinion, die Römer machten Lacinium daraus. Du stehst also auf ziemlich geschichtsträchtigem Boden — auch wenn heute hauptsächlich Wind und Wellen die Hauptakteure sind.
Ein Kap wie aus dem Bilderbuch: schroff, felsig, mit dem Meer als Bühne. Perfekt, um mal kurz innezuhalten und zu realisieren, dass Italien hier ziemlich spektakulär ins Wasser fällt.