Du stehst vor dem größten Schloss Berlins – und das will in einer Stadt voller Prachtbauten schon was heißen. Charlottenburg entstand ursprünglich als Sommerresidenz für Sophie Charlotte, die erste Königin in Preußen. Die Dame hatte offenbar einen Hang zu großzügigen Dimensionen.
Das barocke Schloss überlebte zwei Weltkriege, auch wenn es zwischendurch ziemlich ramponiert aussah. Heute glänzt es wieder in alter Pracht und beherbergt eine beeindruckende Porzellansammlung. Weil nichts wichtiger ist als schönes Geschirr.
Der angrenzende Schlossgarten ist übrigens die perfekte Flucht vor dem Berliner Großstadttrubel. Hier flanierst du zwischen akkurat gestutzten Hecken und denkst dir: So lebten also die Könige. Ziemlich entspannt, muss man sagen.