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Natur

Dillsgraben

Ein See, der eigentlich ein Erdfall ist – so fängt die Geschichte vom Dillsgraben schon mal interessant an. Vor rund 1000 Jahren hat sich hier bei Königsdahlum der Boden einfach mal verabschiedet, weil das Grundwasser fleißig die löslichen Gesteine weggespült hat.

Das Ergebnis: Ein perfekt runder Trichter, der sich mit Wasser gefüllt hat. Subrosion nennt sich das Ganze – klingt fancy, ist aber eigentlich nur geologisches Ausspülen in Zeitlupe.

Seit 1996 steht der kleine Kerl als Naturdenkmal unter Schutz, ganze 1,8 Hektar groß. Nicht riesig, aber dafür mit einer ziemlich coolen Entstehungsgeschichte. Wer hätte gedacht, dass Erosion so fotogen sein kann?

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