Du stehst vor einem Loch im Boden und denkst dir: "Sieht unspektakulär aus." Falsch gedacht. Das Drexlerloch bei Engen ist eine echte Zeitmaschine — und zwar eine, die 16.000 Jahre zurückgeht.
Damals haben hier Cro-Magnon-Menschen ihre Spuren hinterlassen. Jäger und Sammler, die wahrscheinlich deutlich fitter waren als du nach deinem letzten Netflix-Marathon. Die Höhle liegt horizontal im Karst, also musst du nicht klettern wie ein Bergziege.
Das Besondere: Die Schichten sind komplett ungestört. Archäologen werden feucht bei so was. Bedeutet, dass alles noch so liegt, wie es die Steinzeit-Bewohner hinterlassen haben. Bis ins Obere Magdalénien lassen sich die Spuren verfolgen — eine Zeit, als Mammuts noch keine Museumsexponate waren.
Im Brudertal versteckt, ist das Drexlerloch kein Touristenmagnet. Perfekt, wenn du mal ohne Selfie-Sticks durch die Geschichte wandeln willst.