Du stehst vor einem See, der früher ein Loch war. Ein ziemlich großes sogar — die Grube Erika hat ordentlich was weggebaggert, bevor hier Wasser reinlief.
Der Erikasee macht heute auf Lausitzer Idylle, dabei war hier mal Braunkohle-Business angesagt. Jetzt plätschert das Wasser friedlich vor sich hin, als wäre nie etwas gewesen.
Der See hat sogar eine kleine Identitätskrise: Er liegt hauptsächlich in Sachsen, streckt aber seine nordwestliche Ecke nach Brandenburg rüber. Dort darf er sich dann Naturschutzgebiet nennen. Immerhin etwas.
Vom Tagebau zum Badesee — manche Karrieren sind schon verrückt gelaufen.