Der Esmarkbreen schiebt sich 15 Kilometer lang durch das Oscar-II-Land auf Spitzbergen und macht am Ende das, was Gletscher hier oben so tun: Er kalbt ins Meer. Genauer gesagt in die Ymerbucht, die wiederum Teil des Isfjords ist.
Benannt ist er nach Jens Esmark, einem dänischen Geologen. Der Mann hatte offenbar einen bleibenden Eindruck hinterlassen — immerhin trägt dieser Eisbrocken seit über 150 Jahren seinen Namen.
Du findest den Esmarkbreen im Nordre-Isfjorden-Nationalpark. Hier oben auf Spitzbergen ist er einer von vielen Gletschern, aber trotzdem etwas Besonderes: Die Kombination aus seiner beachtlichen Länge und der dramatischen Kulisse, wo Eis auf Fjord trifft, ist schon ziemlich beeindruckend.
Falls du mal in der Gegend bist — was zugegebenermaßen nicht gerade um die Ecke liegt — erlebst du hier die raue Schönheit der Arktis. Ohne Schnickschnack, dafür mit der ganzen Wucht der Natur.