Der Etelä-Saimaa ist Finnlands größter See — und das will in einem Land mit 188.000 Seen schon was heißen. Mit seinen 1377 Quadratkilometern könnte er locker ganz London schlucken.
Du findest ihn im Südosten des Landes, wo er den untersten Teil des riesigen Saimaa-Seensystems bildet. Quasi der finale Boss der finnischen Seenlandschaft. Auf 75 Metern Höhe breitet er sich zwischen Südkarelien und Südsavo aus — zwei Regionen, die klingen, als hätte Tolkien sie erfunden.
Der Name bedeutet übrigens einfach "Süd-Saimaa", was zeigt, dass die Finnen bei der Namensgebung gerne mal praktisch denken. Kein poetischer Schnickschnack, sondern straight to the point.
Was du hier bekommst? Wasser, soweit das Auge reicht. Und das in einem Land, das sowieso schon zur Hälfte aus Seen besteht.