Das Fram-Museum in Oslo zeigt dir ein Schiff, das mehr Abenteuer erlebt hat als die meisten Menschen. Die Fram war nämlich das stärkste Holzschiff ihrer Zeit und hat sowohl den Nord- als auch den Südpol besucht.
Du stehst hier vor dem Original - nicht irgendeinem Nachbau. Das 39 Meter lange Schiff hat zwischen 1893 und 1912 drei Polarexpeditionen überstanden und dabei Rekorde gebrochen. Einmal ließ sich Fridtjof Nansen sogar drei Jahre lang im Packeis einfrieren, nur um zu schauen, wohin die Drift ihn trägt.
Heute ist die Fram bequem auf dem Trockenen geparkt und du kannst durch alle Decks spazieren. Von der winzigen Kajüte bis zum Maschinenraum siehst du, wie sich die Forscher damals auf engstem Raum durch die Polarnacht gequält haben.
Weniger romantisch als gedacht? Definitiv. Aber ziemlich beeindruckend, wenn du bedenkst, dass dieses Holzding erfolgreich war, wo heute High-Tech-Eisbrecher ins Schwitzen kommen.