Ein See mit 15.000 Jahren auf dem Buckel und einem Namen, der neugierig macht. Das Frauenmeer bei Timmel ist das Ergebnis eines ziemlich spektakulären geologischen Vorgangs — auch wenn davon heute nicht mehr viel zu sehen ist.
Während der letzten Eiszeit wuchs hier ein unterirdischer Eiskern immer weiter, drückte die Erde nach oben und schuf dabei einen kleinen Hügel. Als das Eis schmolz, blieb eine Mulde zurück. Pingo-Ruine nennen das die Geologen — klingt wie ein kaputtes Computerspiel, ist aber ein seltenes Naturphänomen.
Was du heute siehst: ein ruhiger, kleiner See in der ostfriesischen Landschaft. Keine große Sache, aber mit einer ziemlich coolen Entstehungsgeschichte im Gepäck.