71 Meter hoch — und trotzdem ein Berg. So funktioniert das Niederrhein-Prinzip: Bescheidenheit wird belohnt.
Der Fürstenberg bei Xanten hat schon einiges erlebt. Erst bauten die Römer 13 vor Christus ihr Legionslager Vetera an seinen Südhang. Später kam ein Kloster dazu, das irgendwann wieder verschwand — nur die Kreuzkapelle von 1672 steht noch. Wo früher Mönche beteten, wurde 1843 das Haus Fürstenberg hingesetzt.
Heute ist fast die Hälfte des kleinen Bergs Naturschutzgebiet. 47 Hektar, wo du in Ruhe spazieren kannst und dabei vielleicht daran denkst, dass hier schon römische Soldaten ihre Runden gedreht haben. Nur mit weniger Gore-Tex und mehr Kettenhemd.