Wo früher Kohle aus der Erde geholt wurde, planscht du jetzt im Wasser. Der Geierswalder See ist ein echtes Comeback-Kid — aus dem alten Tagebau Koschen wurde Sachsens neuer Badespaß.
98 Millionen Kubikmeter Wasser hat die Schwarze Elster hier reingepumpt. Das hat zwar bis 2013 gedauert, aber Geduld zahlt sich aus. Seit 2006 ist der See offiziell zum Planschen freigegeben.
Du findest ihn nordwestlich von Hoyerswerda, direkt zwischen den Orten Geierswalde und Kleinkoschen. Er ist der erste fertige See der geplanten Lausitzer Seenkette — sozusagen der Vorreiter für das, was aus der ehemaligen Kohleregion werden soll. Vom Loch zum Urlaubsspot in nur ein paar Jahrzehnten. Nicht schlecht für eine Gegend, die mal komplett anders aussah.