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Gjáin
Natur

Gjáin

Ein kurzer Talabschnitt, der es aber richtig draufhat. Gjáin liegt im Süden Islands und lässt den Fluss Rauðá in etlichen kleineren Wasserfällen über die Felsen tanzen. Am oberen Ende wartet dann der Gjárfoss als großes Finale.

Das Tal hat Geschichte — und zwar die explosive Art. 1104 hat der Vulkan Hekla in der Nähe ordentlich gepustet und dabei die historische Hofstatt Stöng unter einer dicken Ascheschicht begraben. Quasi Islands Version von Pompeji, nur kälter.

1939 haben Archäologen die Überreste wieder ausgegraben. So beeindruckt waren sie, dass sie ein paar Kilometer weiter drei mittelalterliche Hofgebäude rekonstruiert haben — Þjóðveldisbær heißt das Ganze. Falls du dich fragst, wie Isländer im Mittelalter so gelebt haben, bevor Hekla schlechte Laune bekommen hat.

Adresse
Gjáin í Þjórsárdal, Stangarvegur, Skeiða- og Gnúpverjahreppur, Suðurland, Island
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