Ein Bodden, der richtig was hermacht: Mit 514 Quadratkilometern ist der Greifswalder Bodden der Platzhirsch unter den vorpommerschen Gewässern an der Ostsee. Während andere Buchten noch überlegen, ob sie groß oder klein sein wollen, hat er die Sache längst geklärt.
Du findest ihn an der Südküste der westlichen Ostsee, wo er sich gemütlich zwischen Festland und offener See ausbreitet. Ein Bodden ist übrigens nichts anderes als eine flache Meeresbucht, die durch Landzungen oder Inseln vom offenen Meer getrennt wird. Hier an der Ostsee haben sie davon gleich mehrere – aber keiner ist so groß wie dieser hier.
Der Name verrät schon, wer hier das Sagen hat: Greifswald liegt direkt am Ufer und nutzt den Bodden praktisch als erweiterten Vorgarten. Ziemlich praktisch, wenn man mal eben ans Wasser will, ohne gleich in die große weite Ostsee zu müssen.