Ein 250 Hektar großes Waldstück, das sich 4,5 Kilometer entlang der deutsch-tschechischen Grenze zieht. Der Grenzwald macht seinem Namen alle Ehre und teilt sich seine Existenz zwischen zwei Ländern — wobei er auf deutscher Seite definitiv die bessere Aussicht hat.
Der Mix aus Fichten, Kiefern, Eichen und Rotbuchen sorgt für Abwechslung beim Spaziergang. Falls du dich fragst, wo es am höchsten wird: Der Sonnenberg mit seinen 401 Metern ist der Boss hier. Oben angekommen findest du eine flache Kuppe mit vereinzelten Granodiorit-Blöcken — klingt fancy, sind aber einfach nur sehr harte Steine.
Der Wald ist durchzogen von kleinen Bächen mit Namen, die klingen, als hätten sie Märchen-Autoren erfunden: Teichflössel, Forellenflössel, Richterflössel. Das Teichflössel wird später zu Fischteichen und einem Freibad aufgestaut — praktisch, wenn du nach der Wanderung noch eine Runde schwimmen willst. Das Richterflössel fließt sogar bis zur Spree, macht also eine ziemlich weite Reise für so einen kleinen Bach.