Ein See mit Vergangenheit als Tagebau — das klingt erstmal nicht so romantisch, oder? Aber der Gröberner See hat sich ganz schön gemacht seit seiner Bergbau-Ära. Er liegt im Mitteldeutschen Seenland und ist einer der nördlichsten dort.
Der See trägt den Namen des Örtchens Gröbern nebenan. Praktisch, keine komplizierte Namensgebung. Zusammen mit seinem Nachbarn, dem Gremminer See, rahmt er die Stadt Gräfenhainichen ein — im Süden der eine, im Norden der andere.
Die Gegend liegt auf der Hochfläche von Gräfenhainichen-Schmiedeberg, einem Endmoränengebiet in Sachsen-Anhalt. Klingt geologisch fancy, ist aber einfach hügelige Landschaft aus der Eiszeit. Hier zeigt sich mal wieder: Aus alten Löchern können durchaus hübsche Gewässer werden.