Du stehst vor einem Loch im Boden, 23 Kilometer nordöstlich von Angoulême. Sieht erstmal nach nichts Besonderem aus — bis du erfährst, was hier 1981 passiert ist.
Da buddelte jemand in der Grotte des Perrats herum und fand einen der spektakulärsten Helme der Antike: den Helm von Agris. Ein keltisches Prachtstück aus dem 4. Jahrhundert vor Christus, verziert mit Gold, Silber und Korallen. Der lag einfach so da, als hätte ihn jemand vergessen.
Die prähistorische Fundstätte hat damit Geschichte geschrieben. Heute hängt der Helm übrigens im Museum — die Höhle selbst ist das stille Gegenstück dazu. Hier kannst du dir vorstellen, wie es wohl war, als die Kelten noch durch die Charente zogen und ihre wertvollen Sachen in Erdlöchern versteckten.