Während um ihn herum jahrhundertelang alles abgeholzt wurde, hat der Hämeler Wald einfach durchgehalten. 8,5 Quadratkilometer alter Laubwald, die als einer der letzten Reste des uralten Nordwaldes zwischen Hannover und Braunschweig überlebt haben.
Das verdankt er vermutlich seinem störrischen Charakter — oder einfach Glück. Während der frühmittelalterlichen Rodungsperiode blieben seine 850 Hektar von der großen Acker-Umwandlung verschont. Fast quadratisch liegt er da, westlich von Lehrte, und tut so, als wäre nichts gewesen.
Heute teilen sich Spaziergänger, die A2 und die Bahnstrecke Hannover-Braunschweig das Gebiet. Der Wald nimmt's gelassen — nach dem, was er schon alles überstanden hat, ist das wohl nur ein weiteres Kapitel.