Die Haller Mauern tragen ihren Namen nicht ohne Grund — diese Kalkwände stehen da wie eine steinerne Festung zwischen Steiermark und Oberösterreich. Der Große Pyhrgas überragt mit seinen 2244 Metern alles andere und zeigt, was Dachsteinkalk so draufhat.
Benannt sind sie übrigens nach Hall bei Admont, wo bis ins 16. Jahrhundert fleißig Salz abgebaut wurde. Heute ist davon nichts mehr zu sehen — dafür umso mehr von der verkarsteten Landschaft, die aussieht wie ein geologisches Experiment.
Die Almwirtschaft hat hier zwar ihre beste Zeit hinter sich, aber die Bergweiden sind trotzdem noch da. Genauso wie ein Wegenetz, das dich zu den Schutzhütten bringt, falls du mal eine Pause vom Kalkstein-Starren brauchst. Die Natur steht größtenteils unter Schutz — bei der wilden Schönheit auch kein Wunder.