Über 13 Kilometer vermessene Gänge machen das Herbstlabyrinth-Adventhöhle-System zur größten Höhle Hessens. Und das ist noch längst nicht alles — die Forscher sind noch nicht durch.
Was dich hier unten erwartet, ist ziemlich spektakulär: weißer bis durchsichtiger Sinterschmuck, so sauber und unberührt, dass er in Deutschland seinesgleichen sucht. Die sogenannten Excentriques — bizarre Tropfsteingebilde, die scheinbar alle Gesetze der Schwerkraft ignorieren — gibt es hier in einer Länge und Vielfalt, die deutschlandweit einmalig ist.
Als Tourist siehst du allerdings nur einen winzigen Ausschnitt: die "Knöpfchenhalle". Klingt niedlich, ist aber immerhin offizielles Informationszentrum des Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus. Der Rest der 92 Meter tiefen Unterwelt bleibt den Höhlenforschern vorbehalten.
Immerhin weißt du jetzt: Unter dem Westerwald verbirgt sich ein Labyrinth, das seinen Namen absolut verdient hat.