Du denkst, alle Meerengen sind gleich? Der Hestfjørður auf den Färöern beweist das Gegenteil. Diese natürliche Wasserstraße trennt die kleinen Inseln Hestur und Koltur von der größeren Streymoy — und macht dabei genau das, was Meerengen so tun: Wasser fließen lassen.
Klingt unspektakulär? Ist es auch irgendwie. Aber genau das macht den Reiz aus. Hier geht es nicht um Superlative oder Instagram-Momente, sondern um pure färöische Realität: Wind, Wasser und drei Inseln, die sich entschieden haben, nicht zusammenzuwachsen.
Der Name verrät übrigens, worum es geht — "Hest" bedeutet Pferd auf Färöisch. Ob hier mal Pferde geschwommen sind, steht in keinem Reiseführer. Aber die Färöer wären nicht die Färöer, wenn nicht jeder Flecken Wasser seine eigene Geschichte hätte.