Der Hintere Seekopf thront mit seinen 3234 Metern in der Venedigergruppe und macht seinem Namen alle Ehre — er versteckt sich schön brav hinter dem Vorderen Seekopf. Typisch österreichische Bescheidenheit.
Du findest ihn an der Grenze zwischen Matrei in Osttirol und Prägraten am Großvenediger, umgeben von Nachbarn mit ziemlich fantasievollen Namen. Die Hohe Achsel im Osten, der Kleine Hexenkopf im Süden — da war jemand richtig kreativ bei der Bergbenennung.
Falls du dich fragst, wer als Erstes da oben war: H. v. Ficker und L. Prochaska haben sich am 13. August 1898 den Gipfel geholt. Damals noch ohne GPS und Wetterbericht auf dem Handy.