Du stehst vor einem geografischen Rätsel: Hørup Hav ist eigentlich ein nördlicher Nebenarm der Flensburger Förde, aber die Dänen nennen es trotzdem "Hav" — also Meer. Wahrscheinlich weil sie können.
Das Gewässer macht erstmal einen Schlenker nach Nordosten, nimmt dann ein scharfes Knie und dreht Richtung Südosten ab. Dabei trennt es den Hauptteil der Insel Als von der vorgelagerten Halbinsel Kegnæs — die übrigens nur durch eine schmale Landbrücke namens Drejet mit dem Rest verbunden ist. Ein paar Dutzend Meter breit, mehr nicht.
Am Nordufer findest du Høruphav mit seinem Yachthafen, benannt nach der Gemeinde Hørup Sogn. An der Südspitze von Kegnæs steht seit 1896 der gleichnamige Leuchtturm — 18 Meter hoch und von Mai bis September besteigbar. Falls du Lust auf eine kleine Kletterei mit Aussicht hast.