Drei unbewohnte Inseln vor der galicischen Küste, die aussehen, als hätte jemand Smaragde ins Meer geworfen. Die Illas Cíes liegen vor Vigo und bestehen aus Monteagudo im Norden, Do Faro in der Mitte und San Martiño im Süden.
Dass hier niemand wohnt, ist eigentlich ein Skandal — aber auch gut so. Denn die Inseln gehören zum Nationalpark und bleiben dadurch unberührt. Du erreichst sie nur per Boot von Vigo aus, was schon mal die Hälfte der Touristen abschreckt.
Die Galicier nennen sie nicht umsonst ihre "Karibik des Nordens". Nur dass es hier Pulpo statt Piña Colada gibt und du eine Jacke brauchst, falls der Atlantic Wind aufkommt. Aber bei dem Anblick vergisst du schnell, dass du nicht in den Tropen bist.