Eine Insel, die keine mehr ist — das war Julssand mal. Bis 1928 lag sie noch mitten in der Unterelbe vor der Hetlinger Schanze und machte ihr eigenes Ding.
Dann kam die große Landverbindung und aus der Insel wurde eine Halbinsel. Seitdem gehört sie zu Hetlingen und hat ihren Alleingang aufgegeben. Manchmal ist das Leben eben so: Erst bist du eine Insel, dann bist du plötzlich mit dem Festland verheiratet.
Der Name klingt wie eine Mischung aus Weihnachten und Strand — und liegt damit gar nicht so verkehrt. Julssand ist immerhin ein echtes Stück Elbe-Geschichte, auch wenn es heute festen Boden unter den Füßen hat.