Du kennst das Tzoumerka-Gebirge nicht? Macht nichts, die Griechen haben schließlich genug andere Berge zum Angeben. Die Kakarditsa ist der höchste Teil davon und klettert auf immerhin 2429 Meter.
Der Gipfel thront zwischen Melissourgoi und Athamania — Namen, die du garantiert nicht aussprechen kannst, aber das stört hier oben niemanden. Drumherum versammeln sich weitere Gipfel mit ebenso zungenbrecher-verdächtigen Namen wie Katarachias oder Tsoura Plastari.
Geografisch gesehen ist die Kakarditsa ziemlich gut vernetzt: Im Norden trennen sie Schluchten vom Lakmos-Gebirge, ein Bergsattel verbindet sie mit dem Baro. Der Fluss Melissourgitiko Potamos sorgt für klare Grenzen zum südlicheren Tzoumerka-Teil. Alles schön geordnet, wie es sich für griechische Berge gehört.
Ein Geheimtipp für alle, die mal abseits der üblichen Santorini-Routen wandern wollen.