Du stehst am westlichsten Zipfel Istriens und schaust drei Ländern beim Händeschütteln zu. Hier treffen sich Kroatien, Slowenien und Italien — geografisch gesehen zumindest. Das Kap Savudrija markiert nämlich den Übergang von der Bucht von Piran in den Golf von Triest und weiter ins Adriatische Meer.
Die Küste zeigt sich von ihrer rauen Seite: Felsen statt Sandstrand, aber mit jeder Menge versteckter Badebuchten. Perfekt, wenn du keine Lust auf Liegestuhl-Tetris hast.
Der Star der Gegend steht etwas südlich und blinkt seit 1818 vor sich hin. Kroatiens ältester noch aktiver Leuchtturm an der Adria — ein echter Veteran, der schon Schiffen den Weg wies, als deine Ur-Ur-Großeltern noch nicht mal geplant waren.
Am Kap Savudrija wird dir klar: Manchmal sind die besten Aussichten dort, wo das Land einfach aufhört.