Drei Kilometer südöstlich von Bischofsgrün liegt ein See, der seinem Dasein dem Bergbau verdankt. Der Karchesweiher entstand, weil hier mal fleißig Eisenglimmer abgebaut und in einem Hammerwerk verarbeitet wurde.
Heute plätschert der Weiße Main gemütlich in den künstlichen Stausee hinein. Du findest ihn direkt an der B 303 am Fuße des Ochsenkopfs — praktisch, falls du gerade durch Nordbayern kurvst und einen Stopp einlegen willst.
Ein See mit Arbeitsvergangenheit also. Manchmal werden aus industriellen Hinterlassenschaften ja die entspanntesten Orte.