Als Katakomben von Paris wird das städtische Beinhaus in Paris bezeichnet, das ab 1785 im Zuge der Schließung vieler Pariser Pfarrfriedhöfe in einem jenseits der damaligen Stadtgrenze im Süden von Paris gelegenen Teil der stillgelegten unterirdischen Steinbrüche von Petit-Montrouge angelegt wurde. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren die Gebeine von etwa sechs Millionen Toten in die Katakomben überführt worden.