Kiesgrube war gestern, Badespot ist heute. Der Kesselbruchweiher in Frankfurt zeigt, wie aus einem Loch im Boden etwas Schönes werden kann. Ende der 60er haben sie hier einfach das ausgebaggerte Loch geflutet — fertig war der 2,4 Hektar große Teich.
Der Name klingt zwar nach Panne, ist aber pure Geologie. Kesselbruch bezeichnet nämlich ein Senkungsfeld, das durch Verwerfungen in der Erdkruste entstanden ist. Immerhin kein 08/15-Name wie "Schöner See" oder so.
Heute liegt das kleine Gewässer mitten im Frankfurter Stadtwald auf Sachsenhäuser Gebiet. Perfekt, um dem Großstadt-Trubel zu entkommen, ohne gleich stundenlang fahren zu müssen. Wer hätte gedacht, dass eine ehemalige Kiesgrube mal so entspannt aussehen kann?