Du stehst in einem Wald mit Vergangenheit. Der Klosterbusch in Wuppertal-Vohwinkel gehörte mal Mönchen — genauer gesagt dem Gräfrather Kloster, das hier über sein Hofgut Buchenhofen die Bäume verwaltete.
80 Hektar Wald, das ist eine ordentliche Nummer. Heute liegt das Waldgebiet genau an der Grenze zwischen Wuppertal und Solingen-Gräfrath, und du merkst schnell: Hier war mal mehr los als nur Wandern und Joggen.
1803 war Schluss mit den Kloster-Zeiten — säkularisiert, wie das so schön heißt. Die Mönche mussten gehen, der Wald blieb. Heute kannst du zwischen den Bäumen spazieren und dir vorstellen, wie hier früher in Kutten gehüllte Gestalten ihre Runden gedreht haben.