Der Kölpinsee macht's dir nicht leicht — schon der Name klingt wie ein Zungenbrecher aus dem Plattdeutschen. Liegt nördlich von Götschendorf in der Uckermark und ist mit 163 Hektar immerhin der siebtgrößte See der Gegend.
Geografisch wird's kompliziert: Politisch gehört er zur Uckermark, naturräumlich zur Schorfheide. So als würde er sich nicht entscheiden können, wo er hingehört. Der See ist Teil der Templiner Gewässer, die in die Havel fließen — er ist sozusagen der zweitoberste in dieser Wasserkette.
Mit 12,6 Quadratkilometern Einzugsgebiet sammelt er brav das Wasser aus der Umgebung. Kein Riese, aber groß genug für einen ordentlichen Badetag ohne Gedränge.